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DGWA INTERVIEW zur DEUTSCHEN BANK KRISE

Die Deutsche Bank wird durch immer neue Negativmeldungen und Gerüchte zum Spielball der Börse und der Politik, handelt auf All-Time-Low, verliert immer mehr das Vertrauen der Kunden und hat ohne Staatshilfen keine realistische Sanierungsperspektive mehr – Bitte sehen Sie hier unser aktuelles Interview.

Die Lage der Deutschen Bank wird immer undurchsichtiger und hat die Berliner Politik erreicht. Nachdem der “Focus” kolportierte, Angela Merkel habe Staatshilfen für die Deutsche Bank kategorisch ausgeschlossen, fiel der Kurs gestern erneut 7% und notiert so niedrig wie noch nie!

Wir kommen in unserer Analyse jedoch seit Wochen zu dem Ergebnis, dass die Deutsche Bank im Gegenteil ohne Staatshilfen nicht mehr überleben kann und gehen auch aufgrund unserer eigenen Recherchen davon aus, das die Kanzlerin im Gespräch mit Deutsche Bank CEO John Cryan nur der Teilnahme an einer klassischen Barkapitalerhöhung eine Absage erteilt hat. Die Rettung der Bank durch eine zeitweise (Teil-) Verstaatlichung wird inzwischen z.B. auch vom “Spiegel” als realistisch und sinnvoll bezeichnet.

Sicher ist zumindest, dass jetzt jedem klar ist, wie dramatisch die Lage um die ehemalige Ikone der deutschen Finanzindustrie tatsächlich ist und dass gehandelt werden muss. Investoren und vor allem aber die Kunden der Bank brauchen schnell Klarheit über die Zukunft des Unternehmens und die Verantwortlichen hier in Frankfurt müssen ihr inzwischen wochenlanges Schweigen zügig beenden um mit realistischen Lösungsvorschlägen zu versuchen, den immer tieferen Fall des Institutes zu stoppen.

Spätestens mit der Veröffentlichung der Q3 Zahlen am 27.10.2016 wird es neue Fakten geben, wir rechnen dann bereits mit ersten Spuren des Vertrauensverlustes und den damit verbundenen Auswirkungen im Neu- und Bestandsgeschäft.

Die Zukunft der Deutschen Bank und des gesamten Sektors ist und bleibt die Börsenstory der nächsten Wochen und Monate.